Was ist Karate - Judo

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Yuishinkan Dojo Vaihingen/Enz

Yuishinkan wurde 1953 als kommerzielles Dōjō von Kisaki Tomoharu gegründet. Fritz Nöpel begann 1958 als einer der wenigen Schüler Gōjū-Ryū Karate im Yuishinkan zu erlernen. Das Yuishinkan war bekannt für sein hartes, ausdauerlastiges Training und hat einige Besonderheiten, wie z. B. die von Kisaki eingeführten Yakusoku-Kumite-Formen Kumite-Ura (bei denen der Angreifer gewinnt) und Nage-Waza (Würfe, Fußfeger und Hebel). Das Yuishinkan hat ebenfalls ein eigenes Dōjōkun und sogar ein eigenes Lied, Yuishinkan no Ka 唯心舘の歌, in dessen Text Hingabe an das Dōjō ausgedrückt wird.[1] Nach dem Tod Kisakis 1996 übernahmen Shigeru Nagoya und Norichika Nakayama die Leitung.[2][3]

Unterströmung des Gōjū-Ryū
Fritz Nöpel verbreitete nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1967 die Stilrichtung des Gōjū-Ryū Yuishinkan. Die überwiegende Anzahl der Gōjū-Ryū-Karateka in Deutschland gehört heute dieser Unterströmung an. Honbu Dōjō für Europa ist der Karate-Club Kamen. Jährlich von Christi Himmelfahrt bis zum folgenden Sonntag findet in Kamen der sog. „Internationale Sommerlehrgang“ der Yuishinkan-Unterströmung statt.
Quelle und weitere Informationen: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Yuishinkan


Kisaki Tomoharu stellte für sein Dōjō ein Dōjōkun mit fünf Regeln auf.[5][6]
Hitotsu: regi o tadashiku 一、礼儀を正しく
Eins gilt: Übe mit korrektem Benehmen und Etikette!
Hitotsu: tayu mazu tsuzuke 一、たゆまずつづけ
Eins gilt: Übe unermüdlich weiter
Hitotsu: muri o sezu 一、たゆまずつづけ
Eins gilt: Übertreibe nicht!
Hitotsu: man shin sezu 一、慢心せず
Eins gilt: Übe ohne Stolz!
Hitotsu: shin mi no tanren o su 一、心身の鍛錬をす
Eins gilt: Forme Körper und Geist!



Das Logo des Yuishinkan stellt in stilisierter Form einen Drachen dar, der sich in einer Stellung präsentiert, in der er dem Gegenüber zeigt, dass er überall angreifbar zu sein scheint.[4] Der Drache ist eins der Tiere in der Kampfkunst, das die meisten Waffen hat und sich nicht auf nur eine Form des Angriffs oder der Verteidigung festlegt. So zeigt er sich bewusst in dieser Position, um sein Gegenüber mit seiner Arglist in falscher Sicherheit zu wiegen um ihn dann zu vernichten. Dieses Symbol stimmt mit dem Familienzeichen einer alten Adelsfamilie von Ryūkyū (Okinawa) überein. Das Yuishinkan-Symbol findet sich oft als Aufnäher oder gestickt an den Karate-Gi der Karateka. Fälschlicherweise wird es in Deutschland häufig Yuishinkan-Männchen genannt.

Quelle: Wikipedia
[1] Christian Winkler: Yuishinkan History 1. Das Yuishinkanlied. Yuishinkan Goju-Ryu Karate-Do Kamen/Bergkamen, abgerufen am 4. Februar 2013.
[2]Matthias Fahling: Fritz Nöpel. Karategroßmeister Fritz Nöpel. Alles begann mit einer Weltreise mit dem Fahrrad. In: Matthias Fahling, Lukas Peuckmann (Hrsg.): Siege, Rekorde,
Olympische Ehren. Sportlerinnen und Sportler aus dem Kreis Unna. Aschendorff Verlag, Münster 2010, ISBN 978-3-402-12843-5, S. 42–45.
[3]Judth Niemann: Ein halbes Jahrhundert für die Kampfkunst. Fritz Nöpel feiert 50 Jahre Karate-Do.
Deutscher Karate Verband, 2006, S. 18–19, abgerufen am 20. März 2013 (PDF).
[4]Ralf Budde: Meine Geschichte über das Yuishinkan-Symbol. 12. November 2014, abgerufen am 16. November 2014 (PDF).
[5]Fritz Nöpel, Martin Nienhaus: Jukuren. Kampfkunst der Erfahrenen. 2. Auflage. Books on Demand, Norderstedt 2009, ISBN 978-3-8391-2246-4, S. 96.
[6]Ralf Budde:Yuishinkan Dojokun.Abgerufen am 14.Februar 2013 (PDF;172kB).

 
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